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| Pflegevorsorge-Versicherung |
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Pflegevorsorge: Österreicher mit rosaroter Brille
Höhere Lebenserwartung, mehr
Single-Haushalte und sinkende "Pflege-Bereitschaft" der jungen Generation als
Ursachen für steigende Bedeutung der privaten Pflegevorsorge. Information,
Organisation und Finanzierung für vorübergehende und dauerhafte Pflege.
Monatliches Pflegegeld schon ab Pflegestufe 1 entsprechend staatlicher
Einstufung.
Versicherungen steigen jetzt in den noch
"unterentwickelten" Markt der privaten Pflegevorsorge ein. Man hat den Markt
ebenso umfassend analysiert wie die bereits angebotenen Produkte und es musste
festgestellt werden, dass hier noch gravierende Defizite bestehen. Genau diese
Lücken schließen nunmehr die Versicherer mit der privaten Pflegevorsorge. Die
geschlossenen Lücken sind vor allem:
-
Hilfe auch bei
vorübergehend notwendiger Pflege und nicht nur bei dauerhafter Pflege;
-
Leistungen ab der
Pflegestufe 1 und nicht erst ab den höchsten Pflegestufen;
-
Organisation von
Pflegeleistungen und nicht nur deren Finanzierung;
-
lebenslange Leistungen
und nicht nur bis zu einem gewissen Alterslimit, weil ja gerade im letzten
Lebensabschnitt Pflegenotwendigkeiten bestehen;
-
Leistungen entsprechend
der staatlich festgesetzten Pflegestufen und nicht auf Grund willkürlich
selbst definierter Kategorien.
ÖsterreicherInnen "träumen" von der Pflege durch die Kinder
Eigentlich müsste die
private Pflegevorsorge schon heute eine richtige Massensparte sein, denn die
Notwendigkeit zeichne sich deutlich ab. Durch die höhere Lebenserwartung wird in
Zukunft die Zahl der Pflegefälle stark steigen. Im Jahr 2030 werden
2,7 Millionen ÖsterreicherInnen älter als 60 Jahre sein. Die Pflegefälle werden
bis 2030 um 65% zunehmen. Außerdem werden die "Alten von morgen" immer weniger
Angehörige haben, die sich um die Pflege kümmern könnten. Noch dazu macht die
Anzahl der Single-Haushalte heute schon ein Drittel aller Haushalte aus und
steigt jährlich um 10%.
Vor diesen Entwicklungen
verschließen Herr und Frau Österreicher jedoch derzeit noch die Augen. Wie aus
der von Fessel-GfK-Studie hervorgeht, gehen 51% der über 50jährigen Befragten
davon aus, dass sich ihre Kinder im Pflegefall um sie kümmern. 41% betrachten
den Ehepartner/Lebensgefährten als potenziellen "Pfleger". Bei der Frage, ob das
für sie die bevorzugten Pflegevarianten seien, fällt die Zustimmung aber um 20%
niedriger aus. Das bestätigt auch eine qualitative Sensor-Marktstudie unter
ÖsterreicherInnen ab 35: Sie wollen ihrem Partner und ihren Kindern als
Pflegefall nicht zur Last fallen und lieber professionelle Hilfe in Anspruch
nehmen – am liebsten in den eigenen vier Wänden.
Dass professionelle Pflege
sowohl daheim als auch in einem Pflegeheim eine enorme finanzielle Belastung
darstellt, ist in der gesamten Tragweite noch nicht ins Bewusstsein der
ÖsterreicherInnen eingedrungen.
Ein Beispiel: Für einen
68jährigen Rollstuhlfahrer der Pflegestufe 5 erfordert die professionelle Pflege
einen monatlichen Aufwand von 1.750 € . Die gesetzliche Pflegeversicherung
leistet 842 € – eine Lücke somit von mehr als 900 € , die mit der
Pflegeversicherung geschlossen werden kann.
Dauernde Pflege: Lebenslange Leistungen schon ab der Pflegestufe 1
Bei dauernder Pflege
sichert die Pflegeversicherung schon ab der Pflegestufe 1 ein monatliches
Pflegegeld. Seine Höhe hängt von der jeweiligen Pflegestufe entsprechend der
staatlichen Einstufung und vom gewählten Pflegetarif ab. Mit der Übernahme der
staatlichen Pflegekriterien sorgt die Pflegeversicherung für eine anerkannte
Einstufung und verzichtet auf die "Erfindung" einer eigenen Systematik.
Die Leistung erfolgt
lebenslang und endet nicht mit dem Erreichen eines bestimmten Alters.
Vorübergehende Pflege: Bis zu 200 € Pflegegeld pro Tag
Da Pflegebedarf auch schon
in jüngeren Jahren entstehen kann, bietet die Pflegeversicherung für dieses
Problem eine Lösung. Wer etwa infolge einer Operation oder eines Unfalls nach
der Spitalsentlassung daheim oder in einem Pflegeheim noch professioneller
Pflege bedarf, kann dafür finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen. Dies ist
umso wichtiger, als ja der Staat in einem solchen Fall kein Pflegegeld bezahlt.
Dagegen finanziert die Pflegeversicherung diese Pflege nicht nur, sondern sie
übernimmt – ebenso wie bei der dauernden Pflege - auch deren Organisation.
Umfassendes Informationsangebot über Pflegemöglichkeiten
Ein wichtiger Aspekt der
Pflegeversicherung ist auch das breite Informationsangebot. Die
Pflegeversicherung bietet Informationen über alle Pflegemöglichkeiten, z.B. nahe
gelegene Pflegeheime, soziale Dienste wie Heimhilfe, Pflegehilfe, Essen auf
Rädern usw. Außerdem gibt die Generali auch Hilfestellung bei den behördlichen
Einreichformalitäten.
Die Pflegeversicherung ist
eine flexible Pflegevorsorge und richtet sich individuell nach den finanziellen
Möglichkeiten und Bedürfnissen. Ein 40jähriger Mann kann beispielsweise zwischen
einem monatlichen Pflegegeld von 30 € in der Pflegestufe 1 bis zu 3.000 € in
der Pflegestufe 7 wählen; die Prämie dafür reicht von monatlich 7,39 € bis zu
73,90 €.
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