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Wettbewerb 'Office Building'
| Wettbewerb 'Office Building' |
Im Sommer 2000 nahm die Abteilung Planen und Bauen bei einem Ideenfindungswettbewerb
für die Hofverbauung in der Maximilianstraße 2, A-6010 Innsbruck, teil.
Dieser Wettbewerb wurde innerhalb von zwei Wochen ausgearbeitet. Die Aufgabenstellung
bestand darin, auf dem, von der Österreichischen Post AG gepachteten Servitenareal ein
modernes, vierstöckiges Bürogebäude mit Kantine und Nächtigungszimmern zu planen.
Nach der erfolgten Jurysitzung wurde das Projekt der Abteilung Planen und Bauen
auf Platz 2 gereiht.
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| Erschließung |
Ein wesentliches Hauptaugenmerk wurde bei der Projektierung auf die Erschließung und
Verkehrsanbindung des neu geplanten Gebäudes gelegt. Es war uns sehr wichtig, eine
Entflechtung des Pkw- und Fußgängerverkehrs zu erreichen.
Die Pkw-Zufahrt erfolgt ausschließlich über die bestehende Tiefgaragenzufahrt von
der Fallmerayerstraße. Um die neugeschaffene Parkebene zu erreichen, wird die bestehende
Feuerwehrzufahrt zum Klostergarten zweigeteilt und somit eine Zufahrtsspur zum
erdgeschossigen Parkdeck geschaffen.
Die geplante Garage auf Niveau des Erdgeschosses kann in Summe 60 Pkw?s aufnehmen.
Dies wird durch den Einsatz eines Parksystems erreicht.
Durch die Aufrüstung der bestehenden Tiefgarage mit dem oben angeführten Parksystem
können ca. 30 weitere Parkplätze geschaffen werden. Durch diese Adaptierungsmaßnahme
können 90 zusätzliche Pkw?s geparkt werden.
Der Zugang der Fußgänger erfolgt ebenerdig von der Maximilianstraße, über den
bestehenden Hof bzw. über den bestehenden Fußgängerzugang, über die Fallmerayerstraße.
Um eine noch bessere innerstädtische Anbindung von der Maria-Theresien-Straße und der
Maximilianstraße des neugeschaffenen Platzes zu ermöglichen, wird unsererseits
vorgeschlagen, zwei weitere Zugänge zu schaffen.
Als mögliche Variante wäre es denkbar, einen zusätzlichen Durchgang zur Maximilianstraße
zu öffnen. Hierzu wäre es notwendig, Teile der Geschäftszeile abzubrechen und - von der
Straße zurückgesetzt - neu zu gestalten.
Mit dieser Variante wäre es möglich einen kleinen, mit Bäumen beplanzten Platz zu
schaffen, der die vorwiegende Laufkundschaft zum Verweilen einladen könnte.
Als zweite Variante wurde eine Öffnung vom Platz, über die Durchfahrt des Servittenklosters,
zur Maria-Theresienstraße hin geplant.
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| Allgemein |
Grundidee des Entwurfes ist die Schaffung eines vielseitigen Bürokomplexes das mit sehr
offenen Grundrissen ausgestattet ist. Es können die verschiedenen Trakte in den Geschossen
sowohl jeweils getrennt, als auch intern durch Verbindungstreppen verbunden und vermietet
werden. Die Bürogestaltung entspricht der modernen Büroorganisation, das mit flexiblen
Büroeinheiten gestaltet werden kann.
Zwei, als eine Art "Informationsinsel" in den Geschossen 2 und 3 angesiedelte Schulungsräume
können sowohl hausintern, als auch repräsentativ extern für kleine Gruppen Schulungen oder
Seminare vermietet werden - ohne dass die anderen Mieter durch den externen Publikumsverkehr
Nachteile zu erwarten hätten. Durch den sich im vierten Geschoss im Foyer befindlichen
Aufenthaltsbereich ist eine Versorgung ohne Abhängigkeit von den Öffnungszeiten der Kantine
mittels Automaten möglich.
Die Ansiedlung der Kantine im Erdgeschoss und die bequeme Erreichbarkeit sollte
(bei ansprechender Küche) auch Laufkundschaft der benachbarten Bürohäuser anziehen. Um die
Attraktivität noch zu steigern, wäre es wünschenswert, einen zusätzlichen Durchgang aus der
Maximilianstraße anzubieten.
Ebenso könnte eine Öffnung des Durchganges zur Maria-Theresien-Straße sich positiv auf die
Frequenz der Laufkundschaft auswirken.
Der innerstädtische geschaffene Platz sollte als Ruhezone und Grüninsel dienen.
Die moderne und die Vielseitigkeit des Gebäudes soll auch nach außen durch klare
Strukturierungen und einer klaren Materialwahl zum Ausdruck kommen.
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